Neue Mitarbeiter in der Leuchtturm-Arbeit in Güstrow
… gerade im Moment läuft im Radio das Lied von Xavier Naidoo „Dieser Weg“ und erinnert mich an (m)ein Lied, dass mich schon viele Jahre lang begleitet: Gott zeigt mir den Weg! Ganz abgesehen davon, dass ich einen recht schlechten Orientierungssinn habe, macht mir dieses Lied immer wieder Mut, dass Gottes Augen weiter sehen und Gottes Wege weiter gehen, als ich es oft denken (und manchmal auch glauben) kann. Doch vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Andrea Ruppert. Im Juni 1978 bin ich in der Nähe von Frankfurt/Main auf dieser Welt angekommen. Meine ersten 26 Lebensjahre waren dann fast ausschließlich von Kindergarten- und Schulzeiten geprägt. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin und zwei Jahre Arbeit im Kindergarten wurde ich von Gott nach Wuppertal auf die Evangelistenschule Johanneum geführt. Danach war, lebte, wohnte und arbeitete ich zunächst vier Jahre im AGV, dem altpietistischen Gemeinschaftsverband. Die vergangenen drei Jahre bin ich als Kinder- und Familienreferentin im Westfälischen Gemeinschaftsverband(WGV) unterwegs gewesen. Seit gut vier Wochen bin ich nun, nach AGV und WGV, im MGV angekommen. Denn Gott hat mir den Weg in den hohen Norden bzw. zum „Leuchtturm“ gewiesen. Dieser „Leuchtturm“ in Güstrow steht jedoch nicht am Wasser, sondern mitten in einer Plattenbausiedlung. Auch handelt es sich vorrangig nicht um ein Gebäude, sondern um Menschen, die sich aufmachen, um Kindern und Jugendlichen aus sozial und emotional schwierigen Verhältnissen zu begegnen. In dieser so wertvollen und herausfordernden sozial missionarischen Arbeit darf ich nun gemeinsam mit Matze und ehrenamtlichen Mitarbeitenden Gottes Licht (auf)leuchten lassen – bzw. selbst Wegweiser Gottes sein!
Nähere Infos über die Leuchtturmarbeit gibt es unter: www.leuchtturm-guestrow.de
Andrea Ruppert
„Moin, moin“ auch von meiner Seite. Man nennt mich im Allgemeinen einfach „Matze“. Aber wen es genauer interessiert, dem verrate ich auch, dass ich ausgeschrieben Matthias Hofmann heiße. Auch ich habe am 1. September meine Arbeit beim Leuchtturm in Güstrow als Pädagogischer Mitarbeiter (50%) aufgenommen. Meine Schwerpunkte beim Leuchtturm liegen auf der Arbeit mit den Jungs und einem Sportangebot der seltenen Sportart „Intercross“. Seit August wohne ich zusammen mit meiner Frau Mirjam in Rostock.
Gebürtig stamme ich aus einer kleinen Stadt namens Crailsheim. Das liegt nicht nur südlich der Elbe, sondern sogar südlich des Mains in Baden-Württemberg. Mit meinen jungen 24 Jahren habe ich schon zwei Ausbildungen hinter mich gebracht. In meiner ersten Ausbildung lernte ich den Beruf des Technischen Zeichners im Maschinenbau. Doch während dieser Zeit wuchs in mir der Wunsch, mich vollzeitlich damit zu beschäftigen, Menschen das Evangelium nahe zu bringen. Und so entschied ich mich für die vierjährige Ausbildung an der Evangelischen Missionsschule in Unterweissach (Großraum Stuttgart). Im Leuchtturm werde ich nun mein Anerkennungsjahr machen, um meine Ausbildung zum Gemeindepädagogen abzuschließen.
Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit und staune immer wieder, wie viel Vertrauen die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils dem Leuchtturm schon entgegenbringen. Das ist ein großes Potenzial!
Matthias Hofmann



