Wenn möglich bitte wenden…

JuGo Lübtheen… lautete am 23. Januar das Thema des Jugendgottesdienstes in Lübtheen, der von der dortigen EC-Jugend gestaltet wurde. Trotz des winterlich kalten Wetters war der Jugendgottesdienst gut besucht. Besonderes Aufsehen erregte die Gestaltung der LKG, die mit zahlreichen Straßenschildern versehen war. Durch ein „Verkehrszeichen-Spiel” wurde der „Schilderwald” in den Köpfen der Gottesdienstteilnehmer weiter vertieft. Die musikalische Gestaltung übernahm die Band J-Pax, die der EC-Jugend in MeckPom bereits durch Auftritte, u.a. auf den Jugendtagen 2009, bekannt ist. Ein selbstgedrehter Film der „Hübi Production´s” vertiefte die Thematik anhand einer Lebenssequenz eines jungen Mannes, der quasi den Boden unter den Füßen verlor: Elternhaus kaputt, Ausbildungsstelle verloren, von seiner Freundin mit seinem besten Freund betrogen. Entschlossen sich umzubringen rast er mit seinem Auto einen Waldweg entlang. Sein Navigationsgerät tönt: „Wenn möglich bitte wenden”. In letzter Sekunde entscheidet er sich für das Leben. Dies verdeutlicht das Navi durch die Botschaft „Die Route wird neu berechnet”.
Wenn möglichDagmar Zimmermann nahm in ihrer Predigt die Metapher des Navigationsgerätes auf. Durch vertiefende Fragen, z.B. wie unser Leben in zehn Jahren aussehen soll, veranschaulichte sie, dass jeder sich seiner Ziele klar sein muss. Durch persönliche Beispiele vertiefte sie die Thematik in verschiedene Richtungen. Wenn die Ziele unseres Lebens wegbrechen, muss die persönliche Verbindung nach oben stimmen.
Lecker BuffetAm Anschluss an den Jugendgottesdienst gab es ein leckeres Büffet, das zum Verweilen anregte und zahlreiche Gespräche sicherte. Dies war der dritte Jugendgottesdienst in Lübtheen. Es wird sicher nicht der letzte gewesen sein!
Katharina Bruhn, Lübtheen