Wenn sich Gemeinschaften begegnen
Die Begegnung der Gemeinschaften aus Rendsburg/Eckernförde und Waren hat schon eine lange Tradition, aber immer wieder einen neuen Farbtupfer. In diesem Jahr trafen wir uns im Haus „Tannenhof” in Mölln. Wir wurden dort gut aufgenommen und versorgt. Einige landeten sogar in ihnen bekannte Zimmer, so dass sich jung und alt, selbst zwei Hunde wohl fühlten. Die Gestaltung der Tage war gut vorbereitet.Gleich am ersten Abend machten wir uns mit „Zipp-Zapp” bekannt. Anschließend hat ein Wissensquiz unsere müden Geister herausgefordert. Zuständig für diesen Abend war Rendsburg.
An zwei Tagen gab es am Vormittag eine Bibelarbeit, die Kinder hatten eine eigene Version. Die erste Bibelarbeit hatte die Tempelreinigung Jesu zum Inhalt. Fragen, die wir uns in kleinen Gruppen stellten: Was könnte oder müsste in unserem Leben oder in der Gemeinschaft gründlich aufgeräumt oder entrümpelt werden? Sind wir nicht oft „betriebsblind” und merken gar nicht, wie sich manches einschleicht, was gar nicht hingehört oder lähmt? In der zweiten Bibelarbeit ging es um die Trauer und Klage Jesu über Jerusalem. David wünscht Jerusalem Glück und Frieden, die Wallfahrer sollen sich in ihren Mauern wohlfühlen. Doch Jesus weint und klagt über Jerusalem. Die Mahnung zur Sammlung und Umkehr ist deutlich, – „und ihr habt nicht gewollt…” Wie sieht unser „Jerusalem” aus? Hören und erkennen wir die Botschaften, die uns die „Propheten” in unseren Tagen zu sagen haben?
In den Zwischenzeiten war Möglichkeit, sich zu entspannen oder sportlich zu betätigen. Zwei Spaziergänge, ein kürzerer am See in der Nähe des Hauses, ein längerer am Lützower See haben uns gut getan. Die jüngere Generation hatte die Möglichkeit, im Suchspiel „Geocaching” ihre Talente unter Beweis zu stellen.
Den zweiten Abend gestaltete Waren. Hier wurden einige Familienszenen in bunter Folge dargestellt. Um Talente zu bestaunen war keine Langeweile. Und bei „Wetten, dass…” war Einsatz gefragt; man konnte dabei gewinnen und verlieren.
Am Sonntag im Gottesdienst wurden nach der Verkündigung mit viel Eifer von Kindern und Erwachsenen an vorbereiteten Kreuzen Blumen und Gräser angebracht. Mit Dank- und Fürbittengebet, Vater unser und Segen fand er seinen Abschluss.
Der Sonntagabend war Eckernförde vorbehalten. Wir erlebten verschiedene Fassungen von Rotkäppchen, dann ein Würfelspiel mit dauerndem Platzwechsel (- der Platz am Tisch des „Genießens” war begehrt, manchmal jedoch recht kurz -).
Sogar der Osterhase ließ es sich nicht nehmen, den Kindern eine süße Überraschung zu bringen, die natürlich viel Freude auslöste.
So gingen die Tage dahin. Die Frage wurde laut: „Wann und wo begegnen wir uns wieder?” Als Abschluss dieser Tage versammelten wir uns noch einmal am großen Kreuz im Gelände mit den vielen kleinen geschmückten Kreuzen, die wir mit Vater unser und Segen in unsere Gemeinschaften mitnehmen konnten.
Karl Steinke, Malchow



